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Info-Steckbrief
"Radball"
- Mannschafts-Sportart
für die Halle
Üblicherweise mit 2 Spielern je Mannschaft ("fliegender"
Torwart),
auf einem Spielfeld von ca. 9 x 14 m und Toren in der Größe 2 x 2 m.
Wird z.T. auch mit Mannschaften a 5 Spielern auf einem Handballfeld
gespielt.
- Technisch
anspruchsvoll, da sehr gute Radbeherrschung erforderlich
- Sportlich
anspruchsvoll, da bei 2 Spielern je Mannschaft keine Pausen
aufkommen
- Abwechslungsreich,
da ein Spiel 2 x 7 Minuten (Schüler 2 x 5 Minuten) dauert
und daher an einem Spieltag viele Spiele mit unterschiedlichen
Begegnungen stattfinden.
- Regionale,
nationale und internationale Turniere
- Der
Ball wird aus Stoff gefertigt und hat eine Füllung aus ca. 500 -600 g
Rentierhaaren
- Der
Ball wird durch kurzes Schlagen mit dem Vorderrad (oder mit anderen
Teilen des Rades)
kräftig geschossen. Nur der Spieler, der gerade im Tor steht, darf
die Hände/Füße zur Hilfe
nehmen (Fangen / Abwehren). Ansonst darf der Ball auch mit den anderen
Körperteilen
berührt werden, sofern Hände am Lenker und Füße auf den Pedalen
verbleiben.
- Statt
eines Elfmeters wie beim Fussball, gibt es als Strafstoß einen
Viermeter.
- Ist
ein Spieler vom Rad abgefallen (Fuß auf dem Boden), so darf er erst
wieder in das Spiel
eingreifen, wenn er einmal hinter die
eigene Torauslinie gefahren ist ("Schlag holen")

Die
Geburtsstunde des Radballs
Radball wurde am 14. September 1893 in den
USA zum ersten mal gespielt. Dies geschah aber unter seltsamen Umständen.
"Eines Tages" erinnerte sich Nicholas Edward Kaufmann, der berühmte
Kunstradfahrer vor der Jahrtausendwende, "eines Tages lief mir ein
kleiner Hund vors Rad, rasch hob ich das Vorderrad und beförderte damit
den Mops so sanft es ging aus dem Wege - mich vor einem Sturz rettend, das
Tier vor Verletzungen". Diese Kunststück per Zufall präsentierte
der amerikanische Radakrobat bald darauf im überfüllten Washingtonring
seiner Heimatstadt Rochester der Öffentlichkeit vor: ein kleiner Poloball
war "Mopsersatz", ein anderer Kunstfahrer, John Featherly, war
sein Spielpartner. Man sprach von der Geburtsstunde des Radballs. Die
damaligen Räder waren noch sehr primitiv im Gegensatz zu den heutigen Rädern.
Das Duell "hoch zu Roß" wurde auf einer Art Hochrad, dem
American-Star-Bycicle gespielt. Diese Sportart wurde schnell populär und
kam auch bald über den großen Teich nach Asien und Europa.

[Quelle:
Diverse Internetseiten]
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2 der 3 Spielflächen des RSV Flottweg, Sporthalle des 1.BSZ,
Schillerstraße, 34117 Kassel
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Christoph Wittmis (Flottweg) setzt sich gegen zwei Gegenspieler aus Hoof durch.
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